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Die Polizei für dich in 3 Worten?

„GEMEINSAM VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN!“

Alexander Stoll, Polizeirat

Bild einer Frau in Polizeiuniform und in einer Robe
Alexander Stoll Bilf

Alexander Stoll, Polizeirat

Leiter der Führungstelle Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz beim Polizeipräsidium KÖLN

Warum hast du dich für die Polizei in NRW entschieden?

Polizei arbeitet immer problemorientiert und „versteckt“ sich nicht. Einsatzwahrnehmung, Kriminalitätsbekämpfung und Verkehrsunfallbekämpfung sind enorm spannende und abwechslungsreiche Arbeitsfelder. In einem dieser Bereiche bzw. vielleicht sogar in allen Bereichen Verantwortung übernehmen zu können und mit einer Vielzahl von Menschen in diesen Bereichen Arbeiten zu können, war ausschlaggebend für meine Bewerbung bei der Polizei NRW.

Wie schaut dein Werdegang aus?

• Jurastudium an der Rheinischen Friedrich Wilhelm Universität Bonn mit Schwerpunkt Kriminologie, Strafrecht und Strafprozessrecht (u.a. praktische Studienzeiten am PP Düsseldorf)

• Rechtsreferendariat am OLG Düsseldorf (u.a. Stationen bei der StA Mönchengladbach; PP Mönchengladbach sowie Strafverteidigerbüro)

• Tätigkeit bei dem Bundesamt für Familie- und zivilgesellschaftliche Aufgaben

•Tätigkeit bei der Bundesagentur für Arbeit

Was sind deine Highlights in deinem Job?

Die Planung und Führung von Einsatzlagen ist besonders spannend. Insbesondere der Einsatz Kölner Karneval stellte bis dato ein Highlight dar. An der Führung eines Einsatzes mit ca. 1500 Kräften, einer so großen Anzahl Zuschauer und medialer Aufmerksamkeit in der ganzen Welt beteiligt zu sein ist unglaublich.
Des Weiteren bin ich mit der Videobeobachtung für den Bereich des PP Köln betraut, die sich ständig weiter entwickelt und fortlaufend die Einsatzanforderungen und die rechtlichen Vorrausetzungen abzugleichen sind.

Wo liegen deine größten Herausforderungen?

Die schnelle Einarbeitung in die unterschiedlichsten Themenbereiche, sowie insbesondere die kurzfristige Entscheidungsfindung im Rahmen von Einsatzlagen, sind die größten Herausforderungen. Dies ist auch der größte Unterschied zu einem klassischen juristischen Beruf, da ein langwieriger Prüfungsprozess häufig nicht möglich ist.

Wurden deine Jobvorstellungen erfüllt?

Ja, insbesondere durch die Vielfältigkeit des Berufes, wurden diese vollständig erfüllt.

Was erwartet dich in nächster Zeit?

Keine Ahnung. Das macht es ja so spannend.

Welchen Rat hast du für Interessierte?

Beschäftigt euch frühzeitig durch die Wahrnehmung von Ausbildungsabschnitten im Rahmen des Studiums und des Referendariats mit der Polizei. Tauscht euch dabei mit Polizisten aus dem gehobenen und höheren Dienst aus und entscheidet euch bewusst für den Polizeiberuf. Ihr seid nicht als Juristen für die Polizei tätig.

Die Polizei für dich in 3 Worten

Gemeinsam Verantwortung übernehmen!